|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
GfK kaufen 10.06.2002
SchmidtBank
Die Analysten der SchmidtBank bewerten die GfK-Aktie (WKN 587530) mit "kaufen".
Die GfK AG habe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 128,9 Mio. Euro erzielt. Nach Auskunft des Unternehmens habe sich das organische Wachstum auf ca. 2,8% belaufen. Der Gewinn nach Steuern sei mit 1,5 Mio. Euro ermittelt worden. Belastet worden sei das Ergebnis durch eine weitere Abschreibung auf die Beteiligung an dem amerikanischen Spezialisten für Internetreichweitenforschung Jupiter Media Metrix.
Die Branche Marktforschung werde im laufenden Jahr voraussichtlich ein Wachstum von 3,5% bis 5,0% erzielen. Die GfK prognostiziere eine organische Zunahme des eigenen Umsatzes in Höhe von 6,6% auf 560 Mio. Euro. Eine Bestätigung für dieses ambitionierte Wachstumsziel stelle der Auftragsbestand zum Ende des Aprils dar: Dieser habe sich auf 64% des erwarteten Jahresumsatzes verglichen mit 59% zum gleichen Vorjahres belaufen.
Wesentliche Wachstumschancen sehe die GfK im Ausland. Diese Erwartung werde durch die Entwicklung im ersten Quartal 2002 untermauert: Während der Umsatz im Inland um 1,9% zurückgegangen sei, habe das Unternehmen die Geschäftstätigkeit im Ausland um über ein Drittel ausgeweitet. Regionale Schwerpunkte der zukünftigen Expansion seien die Regionen Mexiko und Nordamerika.
Hingegen plane das Unternehmen gegenwärtig keinen Ausbau der Aktivitäten in Südamerika. Unter den Geschäftsbereichen gelte dem Non-Food Tracking und der Ad Hoc Forschung das Hauptaugenmerk. Insbesondere der erste der beiden Bereiche zeichneten sich durch hohe Margen aus. Wie in der Vergangenheit werde die GfK die Expansion auch über Akquisitionen bestreiten.
Bewahrt habe sich dabei die Strategie, die neuen Unternehmen nicht sofort zu 100% zu übernehmen, sondern sich zuerst lediglich mit ca. 50% zu beteiligen und sich die Option auf vollständigen Erwerb der Anteile einräumen zu lassen. Durch einen solchen schrittweisen Erwerb reduziere sich das Risiko eines "Fehleinkaufs".
Die GfK-Aktie habe im letzten Jahr über 34% ihres Wertes verloren und zum Jahresende bei 20,39 Euro notiert. Seit Beginn des laufenden Turnus habe sie um ca. 8% auf 22,00 Euro zugelegt. Man führe die gute Entwicklung der GfK-Aktie im bisherigen Jahresverlauf auf die Rückbesinnung vieler Investoren auf qualitativ hochwertige und angemessen bewertete Unternehmen zurück.
Auch beflügelten die wieder besseren Zukunftsaussichten und die prognostizierten Ergebniszuwächse in diesem und dem nächsten Jahr. Auf Basis der angehobenen Gewinnschätzung für 2003 werde die Aktie gegenwärtig mit einem KGV von 19,3 gehandelt.
Da die Analysten der SchmidtBank den Ergebniseinbruch des Jahres 2001 lediglich für ein einmaliges Ereignis erachten und deutliche Gewinnzuwächse für die nächsten Jahre prognostizieren, empfehlen sie die GfK-Aktie unverändert zum Kauf.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|